5 Ausfälle im Spitzenspiel sorgen für Extremsituation

Vergangenen Sonntag musste #unserVfL sich im Spitzenspiel gegen Hassia Bingen geschlagen geben, die auf 5 Punkte an die Tabellenspitze heranrutschen und weiterhin ärgster Konkurrent um den Titel bleiben. Der VfL versäumte es mit einem 3er das Titelrennen vorzeitig zu entscheiden und verpatzte den Auftakt ins neue Jahr. Hier der Bericht von FuPa.de vom 6.3.2017 ///

VfL Frei-Weinheim – Hassia Bingen II 1:3 (1:1). – Der Tabellenführer dominierte vor 80 Zuschauern das Spitzenspiel und ging durch einen verwandelten Handelfmeter von Johannes Kull früh in Führung (12. Minute). Auf der anderen Seite köpfte Valerian Girla die erste Torgelegenheit der Hassia in die Maschen (42.). Der Knackpunkt folgte in der 66. Minute. Während der Frei-Weinheimer Tim Hartmann eine Hereingabe von Kull freistehend verstolperte, traf Aleksandre Kitia nach Vorarbeit von Girla volley ins Netz. In der Schlussphase sah Hartmann nach grobem Foulspiel die Rote Karte (81.), Simon Woog markierte in der Nachspielzeit den 3:1-Endstand (90.+2).
„Das war absolut unser Spieltag“, jubelte Hassia-Trainer Denis Lutterbach. „Meine Jungs waren hoch motiviert und haben sich den Sieg verdient.“ Sein Gegenüber David Klose kritisierte das Zweikampfverhalten der Gäste: „Der Schiedsrichter war sehr großzügig und hat das enorme Treten der Binger gewähren lassen. Ich musste Drei Mal verletzungsbedingt wechseln.“ Lutterbach hatte dagegen keine überharte Partie gesehen: „Es war ein gutes Topspiel mit der nötigen Härte und normalen Zweikämpfen.“ Im Rennen um die Meisterschaft wolle die Hassia nun den Druck auf den VfL hochhalten. Das Fazit von David Klose: „Wir haben die Meisterschaft heute weder vergeigt, noch hat Bingen sie gewonnen. Wir haben immer noch fünf Punkte Vorsprung.“
Diese 5 Punkte Vorsprung gilt es nun gegen die Elf von Bosnjak Mainz zu verteidigen. Auf dem engen Kunstrasen in Mainz-Bretzenheim erwartet Spitzbarth & Co. ein heißer Tanz um wichtige 3 Punkte. Bereits vor dem Spiel gegen die Hassia herrschte im VfL Lager Personalnotstand, der sich nach den 90 Minuten min Topspiel dramatisch zuspitzte. Während Yannik Bambach ohne Gegnereinwirkung verletzt ausgewechselt werden musste, verletzten sich gleich 3 weitere Frei-Weinheimer Kicker (Lars Anders, Alex Eich, Fabian Frey) durch die harte Gangart, die der grosszügig leitende Schiedsrichter der Binger Mannschaft zugestandt. „Wir müssen uns spätestens jetzt eingestehen, dass das derzeitige Team nur wenig mit dem der Hinrunde gemein hat und wir in puncto veränderte Spielidee reagieren müssen.“ so Trainer David Klose. Aus der Abwehr bricht die komplette Innenverteidigung mit Jannik Bambach, Lars Anders & Alex Mull weg, auf einen Einsatz von Aussenverteidiger Alex Eich, kann man derzeit nur hoffen und der Sturm mit Taha Altemir und Lucas Baumgartner fällt womöglich für den Rest der Saison aus…und da ein Unglück, selten allein kommt, fallen mit Mido Bouyahi (Rippenbruch) und Gonzo Namphule (Muskelfaserriss) beide Stürmer der 1b aus, ganz zu schweigen von Tim Hartmann, der sich gegen die Hassia mit Roter Karte selbst disqualifizierte. Somit stehen denn Trainer lediglich 9 Feldspieler aus dem ursprünglichen Kader zur Verfügung. Kompensieren will man die personelle Extremsituation mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einer härteren Gangart als zuletzt. Im Spiel gegen Hassia Bingen hat nicht dass fußballerisch bessere Team gewonnen, sondern die Mannschaft die zum richtigen Zeitpunkt mehr investierte und an den Grenzen des erlaubten einen Sieg erzwingen wollte. Ähnlich soll nun auch das Team um Kapitän Domenique Zoogbaum in Mainz agieren, „wir brauchen einfach ein Tor mehr wie der Gegner, für die nächsten Wochen zählt einzig und allein das Ergebnis.“ bringt es der Trainer auf den Punkt.

Anpfiff ist um 15:00 Uhr in Mainz-Bretzenheim auf der Bezirkssportanlage.

Aufgebot: Hammer / Artl, Richter, Koeder, Leonhardt, Zoogbaum, Kull, Spitzbarth, Frey, Kreuz, Bernd, Joseph, Diehl, Eich

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