Kopfloser VfL kassiert im 8. Spiel den 5. Elfmeter

Am Freitagabend empfing die erste Mannschaft des VfL die Reservemannschaft der 46er aus Bretzenheim.

Die Zuschauer sahen eine ausgeglichen erste Hälfte mit kleinen Chancen auf beiden Seiten.
Dennoch war ein leichtes Übergewicht des VfL erkennbar. Gerade Sandro Zey, der schon gegen Ebersheim absoluter Aktivposten war, fiel immer wieder mit starken Tempoläufen und guter Ballbehauptung auf. Nur durch Foulspiel war er zu stoppen.
Eines dieser Foulspiele führte zu einen zentralen Freistoß aus ca 24 m der gleichzeitig die größte Chance des VfL bleiben sollte. Dirk Spitzbarth zirkelte den Freistoß millimetergenau ins rechte Torwarteck. Leider hatte dieser einen Sahnetag und konnte mit der Fingerspitze den Ball aus dem Winkel kratzen.

Bereits zu Beginn der 2. Halbzeit zeigte sich Bretzenheim griffiger als der VfL und ging in der 59 min in Führung.
Danach bäumte sich unsere Mannschaft nochmal auf und wurde durch einen weiteren individuellen Fehler bestraft.
TW Eddy Artl machte alles richtig und verhinderte mit einer super Grätsche das Tor und bereinigte dieses Fehler.
Leider sah der Schiedsrichter diese klare Ballberührung nicht und entschied auf Strafstoß der in min 73 zum 0:2 führte.
Der VfL machte nun auf und versuchte alles nach vorne zu werfen und Bälle in die gefährliche Zone zu spielen, was an diesem Abend einfach nicht gelingen wollte.
In der 90 min wurde man trotz Überzahl nochmal ausgekontert und ging mit einem 0:4 ins Wochenende.

Dieses Ergebnis verdient aufgrund der Effizienz von Bretzenheim in Halbzeit 2 und noch bitterer da 3 von 4 Treffern individuelle Fehler vorausgingen die in dieser Klasse vor allem gegen den VfL bisher immer bestraft wurden.

Aufgebot: Artl, Richter, Anders, Eich, Henrich, Leonhard (Meier), Spitzbarth, Kull, Zey (Abdarahim), Sinanovic (Bouyahi), Frey

Fazit: Alles und Allem ein gebrauchter Tag für den VfL, der neben 12 Spieler auch auf das Trainergespann Kreuz & Klose verzichten musste und so, gerade in halbzeit 2 etwas kopflos wirkte. Weiterhin hadert man beim VfL mit dem Glück, was in knappen Partien stets dem Gegner hold war und was bereits zu 5 Elfmeterentscheidungen gegen den VfL führte. Der VfL verpasste die Gelegenheit zur Spitzengruppe aufzuschließen und wird nun der Musik hinterherrennen müssen.

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