Kull und Kreuz bescheren den 2. Auswärtserfolg in Serie

Mit einer überzeugenden Leistung auf der Bezirkssportanlage in Mombach untermauerte der VfL seine Absichten die Saison nicht einfach nur ausklingen lassen zu wollen. Im Nachholspiel gegen Türkgücü Mainz, kam der VfL mit viel Willen aus der Kabine und ehe die Mannschaft von Erol Genc wusste wie Ihnen geschah, lag man bereits mit 0:1 durch Johannes Kull (9.min) hinten. Ein weiterer Treffer von Johannes Kull (26.min) und verwandelter Foulelfmeter (26.min Foul an Jojo Kull) von Markus Kreuz brachten den VfL früh auf die Siegerstraße. In der 44. Minute gelang dem Gastgeber das Tor zum Anschluss, was aus Sicht des VfL natürlich zu einem denkbar ungünstigen Moment fiel. Noch vor dem Spiel warnte Trainer David Klose seine Mannschaft, dass man auf dem kleinen Platz ein 0:3 jederzeit drehen könne, ein 3:0 aber auch jederzeit verspielen könne. Klar das dies auch nichts neues für die Heimmannschaft war, die nun auf drauf und dran war ins Spiel zu finden. Während der VfL Chance um Chance liegen lies, nutzte Türkgücü die Unordnung im VfL Mittelfeld und verkürzte in der 56. Minute auf 2:3. Dass Markus Kreuz nur 5 Minuten später mit seinem zweiten Treffer die richtige Antwort parat hatte, verhalf immernoch nicht zu mehr Stabilität. Die mitgereisten VfL Anhänger bekamen weiterhin eine sehr zerfahrene Partie mit vielen Torraumszene geboten. In der 72. Minute konnte Türkgücü verkürzen. Trainer David Klose der mit seinem Offensivwechsel bereits unmissverständlich klarmachte, dass der VfL eher auf das nächste Tor gehen wollte, als hinten zu mauern, wurde belohnt, als Dirk Spitzbarth den Schlusspunkt setzte und mit dem 5. Treffer die Partie entschied.

Fazit: Bereits in Halbzeit, als Türkgücü hoffnungslos unterlegen war, hätten Jojo Kull und Sandro Zey mindestens 2 Tore mehr erzielen müssen, was sicherlich Ruhe in das Spiel gebracht hätte. In Halbzeit 2 war die Chancenverwertung nicht besser aber man war mutig und spielte nach vorne und versuchte nicht die zwei Tore Vorsprung zu verwalten.

Aufstellung: Hammer, Richter, Anders, Mull, Eich, Spitzbarth, Kreuz, Henrich, Zey, Baumgartner (62. Altemir), Kull

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