VfL rehabilitiert sich für die Niederlage am Pfaffenfels und bietet dem Tabellenführer einen Großen Kampf!

Antreiber im Mittelfeld, Mike Kleemann

Antreiber im Mittelfeld, Mike Kleemann

Trotz der Ausfälle von Tobias Koeder, Raffael Crose und Thomas Schmitt trennt sich der VfL am Ende leistungsgerecht 2:2 vom FSV aus Saulheim. Wermutstropfen, die Verletzungsmisere hält weiterhin an, neben Mehmet Tekdemir, dessen Knie zumindest einen Kurzeinsatz zuließ, bangte der VfL vor dem Anpfiff um Robin Witzel, der die Außenbänder im Sprunggelenk überdehnt hatte und für den dann auch nach 50 Minuten Schluss war. Während des Spiels erwischte es dann auch noch Roman Eckes und Dirk Spitzbarth, die sich ebenfalls Blessuren am Sprunggelenk zugezogen hatten.

Saulheim legte los wie die Feuerwehr und bestimmte in den ersten 10 Minuten das Spiel und hatte auch die ersten zwei Grosschancen, die aber mit einem Lattentreffer und einem Schuss weit über das Gebälk vergeben wurden. Danach kam der VfL besser ins Spiel und nutzte das hohe verteidigen der Gäste zu seinem Vorteil und konterte über die schnellen Außen Daniel Penzien und den überragenden Steven Thiel. Saulheims Trainer Olliver Schmitt erkannte den Schwachpunkt und beorderte seine Truppe 20 Meter weiter zurück, im Gegenzug lies VfL Trainer David Klose seine Mannen aufrücken und ihrerseits forechecking spielen. Ein ums andere mal erzielten wir kontrollierte Ballgewinne, als des Gegners Aufbauspiel in die Mitte gelenkt wurde. Einen dieser Ballgewinne nutze Dirk Spitzbarth zu einem Schuss, den der Saulheimer Keeper nur abklatschen lies und den Steven Thiel zum 1:0 ins Netz wuchtete. Die Führung war glücklich, sollte sich jedoch bis zur Halbzeit als nicht unverdient erweisen, mehr und mehr fand der VfL ins Spiel und kaufte dem Gegner den Schneid ab. In Hälfte Zwei weiter ein Spiel auf hohem taktischen Niveau und einer sehr hohen Intensität. Bitter für den VfL, dass man, den bis dato glänzend aufgelegten 9er Roman Eckes, kurz nach Wiederanpfiff verletzungsbedingt auswechseln musste. In Minute 62 war es dann das große Manko der VfL Elf, die uns zum Verhängnis werden sollte. ein Freistoss Halblinks findet den Weg mittig in den 5er, wo der Saulheimer Stürmer nur noch einnicken musste. Der erste Patzer vom ansonsten mehr wie souveränen Torhüter Peco Stojancic. Kurz darauf erneut ein ruhender Ball, die Ordnung stimmte nicht und wieder ein Kopfballtor innerhalb des 5ers. Tor 11 und 12 nach Standards gegen VfL. Der VfL gab sich jedoch nicht auf und fuhr Angriff um Angriff und hatte jetzt die dicken Chancen für sich. Zuerst rettete der Schlussmann der Gäste in höchster Not gegen Mehmet Tekdemir, dann hatte der FSV Saulheim Glück, als ein Klärungsversuch haarscharf am Tor vorbeisegelte und zu guter letzt verwehrte uns der ansonsten souveräne Unparteiische ein Tor, als er den Torhüter fälschlicherweise im 5er wähnte und ihn bei einem Zweikampf in der Luft vor Mehmet Tekdemir schützte. Da ein Unglück selten allein kommt, zog sich Mehmet Tekdemir bei diesem Zweikampf ein Riss im Trommelfell zu. Am Ende reichte es zu einem 2:2, weil Dirk Spitzbarth einen Handelfmeter in die Maschen setzte.

wordpress-Schlemmer-houseFazit: Saulheim agierte auf einem taktisch hohen Niveau und vielleicht ist es am Ende genau dieser Unterschied, der die Meisterschaft entscheidet. Trainer Olliver Schmitt war auch in der Frei-Weinheimer Druckphase Herr der Lage und wusste immer geschickt, das ein oder andere Rädchen zu drehen. Unsere Elf rehabilitierte sich für die Niederlage am Pfaffenfels und versöhnte die knapp 130 Zuschauer.

Gute Nachrichten gibt es für alle, die den Verkaufsstand vermisst haben. Nachdem uns eine Anzeige den Ausschank ohne Spülmöglichkeiten untersagte, ist die Jugendabteilung um Jens Meuser und Heike Wolff mit Hilfe der Stadtverwaltung auf einem guten Weg, eine Lösung zu finden. Ein Imbissstand, der allen Kriterien gerecht wird, ist von einem der Sponsoren in Aussicht gestellt worden und eine Lösung des Problems steht unmittelbar bevor.

Aufstellung: Stojancic – Karagöz, Medinger, Medinger, Kuhl – Thiel, Kleemann, Spitzbarth, Penzien – Witzel (Joseph), Eckes (Tekdemir)

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2 Gedanken zu „VfL rehabilitiert sich für die Niederlage am Pfaffenfels und bietet dem Tabellenführer einen Großen Kampf!

  1. Ich konnte bei unserem Spiel leider nicht mitwirken, wollte aber meinen höchsten Respekt Eurem fairen und professionellen Verhalten zollen. Binnen so kurzer Zeit gegen uns und die Saulheimer alles in die Wagschale zu werden – Top!

    Euch noch viel Erfolg für die Runde und Grüße an Schmitti & Co.
    Clemens

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