…und am Ende konnte sich so recht keiner freuen! VfR Nierstein – VfLFW 3:3 (1:2)

Wordpress AuswärtstrikotZum Rückrundenauftakt ging es für unsere Elf nach Nierstein zum direkten Verfolger. Trainer David Klose musste krankheitsbedingt auf Thommy Kuhl, Yuma Yoshimura und Daniel Penzien verzichten. Zudem fiel Taha Altemir aus und kurzfristig auch noch Timo Medinger mit einer Grippe.
Trotz des Personalmangels und der ungewohnten Positionen für Andre Joseph und Aziz Karagöz, ging das Spiel für den VfL gut los. Bereits nach 120 Sekunden überraschte Steven Thiel den Gegner mit einer „Flanke“, die Robin Witzel mit dem Kopf verwertete. Der VfL nutzte seine Überlegenheit gar zum 0:2, als abermals Steven Thiel auf Dirk Spitzbarth ablegte und der trocken ins Eck einschoss. Danach konnte man einen kleinen Knick im VfL Spiel feststellen und der VfR kam durch einen Eigentor von Tobias Koeder zum Anschlusstreffer. Der VfL, sowie der VfR hatten in Halbzeit 1 noch jeweils zwei gute Möglichkeiten liegen gelassen oder scheiterten an den beiden gut aufgelegten Torhütern.

Halbzeit 2 startete mit einem überlegenen VfL, der bis zur 72. Minute das Spiel kontrollierte und ein Chancenübergewicht hatte. Steven Thiel scheiterte ebenso wie Thomas Schmitt mit einem Lupfer vor dem ausgezeichneten VfR-Torwart Christian Drabsch. Der für den angeschlagenen Robin Witzel eingewechselte Raffael Crose flankte in der 72. min von außen in den Strafraum, wo ein VfR Akteur den Ball mit der Hand ablenkte. Der sehr gute Schiedsrichter entschied zu recht auf Strafstoß. Dirk Spitzbarth lief an und verwandelte sicher zur 1:3 Führung.  Kurz darauf musste Trainer David Klose verletzungsbedingt wechseln und den bis dato bärenstarken Jörg Medinger aus der Innenverteidigung nehmen, somit hatten wir gar keinen gelernten IV mehr auf dem Feld. Von jetzt an spielte nur noch der VfR Nierstein. Der VfL reagierte nur noch und brachte kein geordnetes Spiel mehr zu Stande. Der Gastgeber agierte mit langen Bällen, die unsere ungelernte Abwehrkette vor unlösbare Aufgaben stellte. So waren es auch 2 Stellungsfehler, die dem VfR einen verdienten Ausgleich bescherten.

Fazit: Der VfL schaffte es zu keinem Zeitpunkt die bärenstarken VfR Akteure Laubenstein und Krejtow in den Griff zu bekommen, die ihrer Mannschaft nochmal die zweite Luft bescherten. Am Ende muss man sich hüben wie drüben bei den beiden Torhütern bedanken, die zum einen den höheren Rückstand verhinderten und zum anderen das Remis festhielten. Ein Unentschieden, was keinem so richtig weiterhilft, was aber absolut leistungsgerecht ist. Ohne die vielen Ausfälle wäre das Spiel wohl nicht mehr gekippt, aber das ist eben Fussball.

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