Bericht von FuPa.net über Spieler und Vorstandsmitglied Tobias Koeder

Tobias Koeder fing mit sechs Jahren beim VfL Frei-Weinheim an +++ Zu Vereinswechseln klare Meinung +++ 2015 Laufbahnende als Spieler geplant

imageFrei-Weinheim. Mit sechs Jahren begann Tobias Koeder beim VfL Frei-Weinheim. Was ihn 28 Jahre dort hielt hängt vielleicht auch mit seiner Einstellung zu Vereinswechseln zusammen. Heute ist Tobias Koeder 33 Jahre alt und hat damit 27 Jahre Vereinsgeschichte auf dem Buckel. Die Entwicklung die der Verein seitdem genommen hat findet er toll: „Da hat sich viel getan. Vorher hatten wir bloß einen Hartplatz, dann kam der neue Kunstrasenplatz.“, erinnert er sich. Auch die Jugend sieht er gut ausgerüstet mit neuen Bällen, Trikots und anderem Trainingsgerät. Aus seiner eigenen Zeit in der Jugend sind besonders die Freizeitfahrten hängen geblieben.

„Dafür muss ich hier nicht weg“

Nur 200 Meter trennten damals sein zu Hause vom Sportplatz. Heute lebt er in Wiesbaden und muss etwas mehr Anfahrt in Kauf nehmen. In Frei-Weinheim scheint es ihm aber zu gefallen. „Tobias hatte auch die Möglichkeit den Verein gen höhere Spielklassen zu verlassen, entschied sich aber dagegen und feierte 2012 die Meisterschaft mit seinem VfL“, freut sich Trainer David Klose über die Treue seines Verteidigers. Für Tobias Koeder sah es so aus: „Ich hab dann teilweise auch kleines Geld geboten bekommen, aber ich dachte mir: Dafür muss ich hier nicht weg.“ Schon bei Vereinswechseln anderer Spieler konnte Tobias Koeder beobachten, dass „die letzten Endes auch wieder in ihre alten Vereine zurückgegangen sind.“ Aber eine entscheidende Erfahrung hat seine Skepsis wohl noch verfestigt: „Als es vor ein paar Jahren kein Geld mehr gab, sind einige einfach nicht mehr gekommen. Denen war völlig egal, was aus den Mitspielern wird. Da war für mich klar: Das ist nicht der Fußball, den ich spielen will. So etwas will ich nachrückenden Jugendspielern nicht vorleben.“ Konsequenz: Koeder blieb seiner Haltung und seinem Verein bis heute treu.

„Da sind jetzt auch mal die Jüngeren dran“

Neben dem Platz engagiert sich Tobias Koeder als Beisitzer im Vorstand oder bei der Organisation von Mannschaftsabenden. Was die Mannschaftsabende betrifft sagt Koeder klar: „Da sind jetzt aber auch mal die Jüngeren dran.“

So ähnlich sieht er dann auch seine Zukunft als Aktiver: „Stand heute ist das meine letzte Saison. Ich bin jetzt 34 und habe lang genug meine Knochen hingehalten.“ Es sei denn, es wäre Not am Mann, schiebt er hinterher. Wie es klingt, könnten besondere Umstände den alten Hasen doch zu einer weiteren Spielzeit überreden. Aber solang das nicht der Fall ist, steht sein Entschluss fest.

„Nächste Saison sehen wir uns wieder“

So wie der Sieg damals noch nicht feststand, den der Erzrivale Stadecken-Elsheim schon während des Spiels lauthals feierte – etwas zu früh. Tobias erinnert sich: „Stadecken führte 3:0 und alle haben schon gejubelt und gefeiert. Als wir dann ausglichen schossen sie das 4:3, wir glichen wieder aus, 4:4. Dann die 90. Minute: Ecke für uns. Stadecken stand wirklich mit Mann und Maus vor dem Tor und der Markus Becker springt hoch und köpft das Ding rein, 5:4.“ Der Aufstieg für Stadecken war vermasselt.

Nach der Partie verabschiedeten sich die Jungs beim düpierten Gegner: „Nächste Saison sehen wir uns wieder.“ Ob Tobias Koeder das gleiche auch nach der jetzigen Saison zu seinen Kollegen sagt, ist wohl noch nicht in Stein gemeißelt.

Quelle: www.fupa.net

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